Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag, 9-12 Uhr
Gottesdienst am Sonntag: 9.30 Uhr (jeden 2. Sonntag 10.30 Uhr)
Politisches Nachtgebet: jeden 1. Montag im Monat, 18 Uhr
Projekt
„KLIMT“ – ,
steht für Konfliktelösen in Marxloh, ein Beteiligungsprojekt für Jugendliche. Weil die Ev. Bonhoeffer Gemeinde ein so großes Projekt nicht alleine durchführen kann, sondern möglichst viele Experten beteiligt werden sollen, gehören drei weitere Träger dazu: das Evangelische Familienbildungswerk, das Forum evangelische Jugendarbeit Duisburg e.V. und das IBIS – Institut für interdisziplinäre Beratung und interkulturelle Seminare.
Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Integrationsfond der Europäischen Union.
Mit dabei sind außerdem viele Einrichtungen und Institutionen vor Ort (z.B. die Herbert-Grillo-Gesamtschule, das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, das Sophie-Scholl-und Robert-Bosch- Berufskolleg, die DITIB-Gemeinde, der Alevi Bektasi Kulturverein, Mabilda e.V., die EG-DU und andere).
Bevor man Konflikte lösen kann, müssen sie aber zunächst einmal benannt werden. Das geschieht inder ersten Projektphase. Zahlreiche Interviews mit Jugendlichen und mit Experten werden geführt und bilden nach der Auswertung die Grundlage für die Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien, die ab Frühsommer 2012 in mehreren Workshops gemeinsam mit Jugendlichen erarbeitet werden.
Ausstellung
Dr. Horsthardi Semrau, der weit über die Grenzen Duisburgs hinaus bekannte Maler und Dichter, stellt unter dem Motto „NACH – DENKEN - ERINNERN“ Bilder in der Kreuzeskirche aus. Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag, 9-12 Uhr
Veranstaltungen im Mai
Eher sperrig klang zunächst die Themenstellung zum zweiten „Marxloher Gespräch“, das der Präses der Rheinischen Landeskirche und EKD Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider und der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank Norbert Walter am Dienstagabend in der evangelischen Kreuzeskirche miteinander führten. Überraschend spannend fielen die Antworten der beiden aus. Sie sprachen mit dem Wirtschaftsjournalisten Kay Bandermann über die Frage, wie die Rolle der Politik und die gesellschaftliche Verantwortung der Finanzwirtschaft für ein gerechtes Finanzsystem gestärkt werden können. Bandermann stieg mit der Pleite der Lehman Brothers am 15. September 2008 ins Thema ein und fragte Walter, ob er damals gewusst habe, was kommen würde. „Ich hätte gewettet, dass die US-Regierung einspringt“, sagte Walter, „wenn sie begriffen hätten, was folgen würde, hätten sie die Bank gerettet.“ Warnungen habe es durchaus gegeben, so Walter, z. B. von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel. Die seien aber mehrheitlich als Schwarzseherei abgetan worden.
Schneider kritisierte das Investmentbanking, das nur auf Spekulation und Wetten setze und für das alle mit haften müssten. Daraufhin wurde er von Moderator Bandermann gefragt, was wohl kirchliche Finanzexperten dazu gebracht haben könnte, ihr eigenes Unternehmen durch riskante Aktiengeschäfte in Teufels Küche zu bringen. Schneider wollte zu dieser Anspielung auf die Probleme der kircheneigenen Firma Beihilfe- und Bezügezentrum mit dem Hinweis auf das laufende Verfahren nichts sagen, sprach aber allgemein über den menschlichen Faktor bei Misswirtschaft: „Wo wir Systeme etablieren, die der Gier Vorschubleisten, da werden sich Menschen auch so verhalten“. Mit Blick auf versagende Kontrollmechanismen sagte er freimütig: „Es kann auch Vertrauensseligkeit sein, das ist bei Kirche oft der Fall.“
Die Frage nach einem gerechteren Wirtschaftssystem verwies Walter auf die supranationale Ebene: „Ein deutsches gerechtes System können wir nicht machen.“ In der weltweiten Neuordnung seien aber deutsche Experten unterrepräsentiert. Walter bekam spontanen Applaus für die Feststellung: „Wir schicken leider immer die nach Brüssel oder Washington, die wir in Berlin und Düsseldorf nicht mehr brauchen.“ Walter forderte 15% Eigenkapital für Banken, unabhängige Finanzierung für Ratingagenturen und die Abschaffung der Bonuszahlungen für Banker. Schneider wies auf die Verantwortung jedes Einzelnen für mehr Gerechtigkeit hin: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu einer Horde von Schnäppchenjägern werden.“ Bei zu billigen Angeboten sei ein kritischer Blick auf die Erzeugungsbedingungen angebracht.
Die Marxloher Gespräche sind Teil von „Laboratorium - Evangelisches Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge“, das ist ein Arbeitsschwerpunkt des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt( KDA) Region Duisburg / Niederrhein. Der KDA stellt Beziehungen zwischen Kirche und Unternehmen und Institutionen der Arbeitswelt her.
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt
Evangelische und katholische Christen und Christinnen lesen gemeinsam in der Bibel und sprechen über ihren Glauben.
Gottesdienst zur Konfirmation
Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr
Am 28. Oktober 312 siegt Konstantin über Maxentius bei der Milvischen Brücke und setzt sich dabei im Kampf um die Herrschaft über das Römische Reich durch. Für die Christen scheint damit die Zeit der Verfolgung endgültig beendet zu sein. Ein neues Verhältnis von Staat und Kirche verspricht Schutz und Sicherheit. Das folgenreiche Ereignis vor 1700 Jahren wird zum Anlass genommen, über das Verhältnis von Staat und Kirche, Christen und Sicherheit ins Gespräch zu kommen. Der erste Abend befasst sich mit der sogenannten "Konstantinischen Wende", also mit jener Entwicklung, bei der das Christentum aus einer ausgegrenzten und verfolgten Minderheit zu einer vom Staat geduldeten, dann geförderten Glaubensrichtung und schließlich zur Staatsreligion wurde. Der zweite Abend (26.06.) thematisiert die Zeiten der Verfolgung. Der dritte Abend (25.09.) befasst sich mit dem Umbruch Europas durch Migrationsbewegungen und damit einer neuen Zeit der Unsicherheit, die als "Völkerwanderung" bezeichnet wird. Der vierte Abend (23.10.) blickt auf das Ende der Staatsreligion in Neuzeit und Moderne zurück. Alle Abende versuchen Verbindungslinien zur aktuellen Lage der christlichen Gemeinde vor Ort aufzuzeigen.
Montag, 4. Juni, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung "Rathaus Hamborn oder
Es hätte auch alles ganz anders kommen können"
DUISBURG VOICES
A cappella von Bach bis Broadway
Okko Herlyn
Susa Kupferschmidt
Thorsten Puschner
Irina Scholten
Mit den DUISBURG VOICES präsentiert sich eine Gesangsgruppe der Extraklasse, jede und jeder einzelne von ihnen mit langer Ensemble- und Solo-Erfahrung.
Ohne überflüssigen Comedy-Schnickschnack bieten sie ein A-cappella-Programm vom Feinsten. Dabei ist vor ihren charakterstarken Stimmen nichts wirklich sicher: Bach im Stile der legendären Swingle Singers, jazzversetzte Pop-Klassiker, Gospels gegen jeden Weichspültrend, Broadwayhits und andere Schmachtfetzen einfach nur zum Dahinschmelzen. Präzise und ausgelassen, inbrünstig und intellektuell, impulsiv und zum Zerreißen zart – kurz: Ohrenweide pur. Zugabe wahrscheinlich.